Der böse CK-Wert

Der böse CK-Wert

Viele reden drüber aber ob er wirklich böse ist? Na dann schauen wir doch mal: Was ist der CK-Wert überhaupt?

CK = „Creatinkinase“ Wert ist ein Enzym, welches vor allem in unseren Muskelzellen und im Gehirn vorkommt. Es sorgt dafür, dass bestimmt Energiespeicher in den Muskelzellen, die Adenosintriphosphate (ATP), ausreichend zur Verfügung stehen. Wird nun vom ATP ein Phosphat-Atom abgespalten, so wird Energie für die Muskelkontraktion frei. Wann wird ein CK-Wert bestimmt?

Durch die unterschiedlichen Arten des CK-Wertes:

  • CK-MB (in Herzmuskelzellen)
  • CK-MM (in den Muskelzellen des Bewegungsapperates)
  • CK-BB (in den Nervenzellen des Gehirns)

Wird diese zur Diagnose vieler Erkrankungen herangezogen so zum Beispiel bei:

  • Herzinfarkt
  • Koronare Herzkrankheit
  • Herzmuskelentzündung
  • Muskelschwund / Muskelauflösung

Hoher CK-Wert durch Sport?

Zum einen muss gesagt werden, dass es viele verschiedene Ursachen für einen erhöhten CK-Wert gibt diese sind u.a. Operationen und Injektionen in den Muskel, nach Stößen oder aber bei Muskelkater.

Stark erhöhte CK-Werte treten auch nach exzessivem und ungewohntem Muskeltraining im Fitnessstudio oder nach dem Ausdauersport auf. Aber auch Schwimmen, Radfahren können mögliche Ursachen sein.

Des weiteren können es Mangelernährung, unzureichender Schlaf und Stress sein, die den Wert in die Höhe schießen. Fehlende Regeneration nach einer Trainingseinheit sollte man auch nicht außer Acht lassen.

CK-Werte durch EMS-Training

Die Belastungen für das Muskelgewebe sind beim EMS-Training um etwa 40 Prozent höher als beim herkömmlichen Krafttraining an Geräten. Ausschlaggebend ist aber die Stromintensität und die Regenerationsphase zwischen den Trainingseinheiten. Deshalb müsste die Trainingsfreie Zeit beim EMS-Training auch länger sein als beim herkömmlichen Krafttraining.

Erhöhte CK-Werte verleiten oft zu Fehlinterpretationen und werden fälschlicherweise als Indikator für Überbelastung gesehen. Es könnte auch ein Hinweis darauf sein, dass während des Trainings nicht genug getrunken wurde und dementsprechend nicht ausreichend Elektrolyte aufgenommen wurden.